Bioökonomie

Nationale Bioökonomie-Strategie

Bundessparte Industrie in der WKÖ fordert fairen Wettbewerb bei Rohstoffen, Technologien und Produkten
Die Entwicklung einer Bioökonomie wird vor allem vom Konsumverhalten, von technologischen und ökonomischen Aspekten sowie von Fragen der ausreichenden Verfügbarkeit nachwachsender Rohstoffe bestimmt. Da die Nachfrage steigt, braucht es eine nachhaltig verträgliche Ausweitung des Rohmaterialangebots, ohne biologische Ressourcen zu überlasten und die Versorgung zu gefährden.

„Must-Haves“ bei der Umsetzung der beschlossenen Nationalen Bioökonomie-Strategie sind für die Industrie die Stärkung nachhaltiger und kreislauforientierter Wertschöpfungsketten in allen Sektoren sowie Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, Anreizsysteme und Förderungen statt populistischer Markteingriffe und einseitiger Verbote. „Wir sehen daher das Ziel der Regierung sehr positiv, Betriebe beim verstärkten Einsatz von Reststoffen, Kuppel-, Nebenprodukten und Abfällen sowie bei der Entwicklung biobasierter Technologien und Produkte zu unterstützen.