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Werkzeugmaschinenmarkt zieht kräftig an

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Umsätze sollen heuer um ein Fünftel steigen

Der österreichische Werkzeugmaschinenmarkt befindet sich stark im Aufwind. Musste die Branche aufgrund der allgemeinen Wirtschaftskrise im Jahr 2009 noch einen Rückgang von 23 Prozent hinnehmen, so blieben die Umsätze im Jahr 2010 nahezu gleich (minus ein Prozent). Im laufenden Jahr geht es seit Beginn steil bergauf: Bereits im Jänner stieg die abgesetzte Produktion um 22 Prozent. „Für das gesamte Jahr 2011 erwarten wir ein Plus von zirka 20 Prozent“, erklärte Hans-Paul Nosko, Leiter Kommunikation des Fachverbandes Maschinen und Metallwaren Industrie (FMMI) heute, Montag, anlässlich einer Pressekonferenz.

Hatten im Vorjahr die Ausfuhren die Ergebnisse der heimischen Werkzeugmaschinenbranche gerade noch gerettet, so zeigt sich heuer auch die Inlandsnachfrage als starker Treiber. Insgesamt soll die Branche heuer laut FMMI-Prognosen 765 Mio. Euro an Umsätzen erzielen.

Exporte legen um 15 Prozent zu

Von der heimischen Gesamtproduktion gehen mehr als 80 Prozent ins Ausland. Aufgrund der weltweiten Wirtschaftsbelebung werden die Exporte auch im Jahr 2011 kräftig zulegen. „Es sollten heuer um 15 Prozent mehr als 2010 sein“, so Nosko. Wichtigstes Ausfuhrland ist Deutschland, danach folgen mit großem Abstand China und die USA. Dahinter haben im vergangenen Jahr Italien und Brasilien Platz getauscht, so dass derzeit Österreichs Nachbarland auf Platz vier liegt.

Die Importe an Werkzeugmaschinen sollten heuer um acht Prozent steigen.
Auch hier ist Deutschland der größte Partner, dahinter folgen Italien, die Schweiz, Japan und China.

Für die diesjährige EMO in Hannover haben sich bislang mehr als 30 österreichische Firmen angemeldet. Der FMMI wird mit einem eigenen Informationsbüro vertreten sein.

Der Fachverband MASCHINEN & METALLWAREN Industrie (FMMI) ist die gesamtösterreichische Vertretung aller Unternehmen aus den Industriezweigen Maschinenbau, Anlagenbau, Stahlbau und Metallwaren. Die mittelständisch strukturierte Branche erwirtschaftete im Jahr 2010 einen Produktionswert von knapp 33 Mrd. Euro und stellt mit rund 1.200 Unternehmen und mehr als 150.000 Beschäftigten das Rückgrat der industriellen Beschäftigung in Österreich dar. Der Anteil der Branche am heimischen BIP liegt bei 6,5 Prozent.

Rückfragen:Dr. Hans-Paul Nosko
Fachverband
MASCHINEN & METALLWAREN Industrie
Wiedner Hauptstraße 63, A-1045 Wien
Telefon +43 (0)5 90 900-3459
Mobil +43 (0)699 150 105 33
Fax +43 (0)1 505 10 20
E-Mail nosko@fmmi.at