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Forschung und Entwicklung

Die Unternehmen der Metalltechnischen Industrie investieren momentan ca. 1,6 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung (NACE24+25+28+30+33). Die Ausgaben nach Wirtschaftsbereich und Ausgabeart finden Sie im folgenden Dokument.

In ganz Österreich werden 2017 insgesamt ca. 11,3 Mrd. Euro fĂŒr Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) ausgegeben. Fast die HĂ€lfte der Ausgaben (48,2 %) werden dabei vom Unternehmenssektor getragen.


#SuccessStory: Österreichisches Gießereiinstitut (ÖGI)

Arbeiter, der die Metallschmelze in Öfen steuert. Das flĂŒssige Metall wird in Formen gegossen.
©Shutterstock

 

Die FFG berichtet in ihrer derzeitigen #SuccessStory ĂŒber das Österreichische Gießereiinstitut (ÖGI).
 



Die Mitgliedsbetriebe der Berufsgruppe Gießerei des FMTI betreiben seit mehr als 50 Jahren den Verein fĂŒr praktische Gießereiforschung, das österreichische Gießereiinstitut in Leoben mit ĂŒber 30 Mitarbeitern, das in allen Bereichen der Gießtechnik, der Produkt- sowie Werkstoffentwicklung höchste Kompetenz und Anerkennung bei den Gussherstellern und Anwendern besitzt.

Neben dem momentan laufenden FFG-Projekt COMMA, ein Akronym fĂŒr „Classification and Optimization of Materials and Mechanical Properties of Advanced Die Castings“, wird auch an der Optimierung der Computertomographieanalyse als zerstörungsfreie hochauflösende Messmethode gearbeitet.

Den gesamten Artikel finden Sie unter: https://www.ffg.at/news/successstory-innovation-aus-einem-guss

Bei Kooperationsinteresse kontaktieren Sie bitte: 
Adolf Kerbl | E-Mail giesserei@fmti.at
Christoph Slouka | E-Mail slouka@fmti.at

August 2022


GrĂŒndung des Institute of Digital Sciences Austria (ISDA)

Heute ist das Bundesgesetz zur GrĂŒndung des Institute of Digital Sciences Austria (ISDA)- auch oftmals TU Linz - in Kraft getreten. Das Bundesgesetzblatt findet sich im Anhang. 2023/24 soll das IDSA den Betrieb aufnehmen – zunĂ€chst soll ein Doktoratsstudium eingerichtet werden. 

FĂŒr den laufenden Betrieb wird ein weiteres Bundesgesetz notwendig sein, in dem die endgĂŒltigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Die Uni darf Bachelor-, Master- und Doktoratsstudien sowie UniversitĂ€tslehrgĂ€nge anbieten. Anders als an den anderen Unis sollen die Rechtsbeziehungen zwischen Studierenden und Hochschule aber privatrechtlicher Natur sein. FĂŒr das Personal kommt der Kollektivvertrag fĂŒr die Arbeitnehmer der UniversitĂ€ten nicht zur Anwendung.

AI5production, der Digitalisierungs-Hub fĂŒr Nord-Ost-Österreich, unterstĂŒtzt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kĂŒnftig bei der digitalen Transformation

Der von der Pilotfabrik der TU Wien koordinierte Hub besteht aus 16 Partnerinstitutionen, die in Wien und Oberösterreich angesiedelt sind und ein breites Themenspektrum abdecken. Neben den UniversitÀten TU Wien, UniversitÀt Wien und Johannes Kepler UniversitÀt Linz, sind auch das AIT Austrian Institute of Technology, Profactor sowie mehrere Kompetenzzentren und Industriepartner am Hub beteiligt.

Der Hub bietet den österreichischen Unternehmen kostenlosen Zugang zu Forschungsinfrastruktur und Know-how, um die digitale Transformation der Firmen voranzutreiben. DarĂŒber hinaus wird aber auch UnterstĂŒtzung bei der Suche nach Finanzierung fĂŒr Investitionen rund um das Themenfeld Digitalisierung angeboten.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/vernetzen-digitalisieren-transformieren


Made-In-Austria Umfrage - Veranstaltung

Werden Sie Teil des Industriepanels „Made in Austria – Produktionsarbeit in Österreich 2022“! Die TU Wien lĂ€dt Unternehmen und FĂŒhrungskrĂ€fte aus dem Produktionssektor - nur noch bis Ende Juli - zur jĂ€hrlichen Online-Befragung rund um die Themen Automatisierung, Digitalisierung und Industrie 4.0 im Umfeld von Montage und Produktion.

Mit der Plattform „Made in Austria – Produktionsarbeit in Österreich“ möchte die TU Wien, gemeinsam mit Fraunhofer Austria, EIT Manufacturing und der FHWien der WKW, die BedĂŒrfnisse und Herausforderungen österreichischer Unternehmen ermitteln. Um eine wissenschaftliche Darstellung der Ist-Situation und aktueller Zukunftserwartungen zu ermöglichen, setzen wir auf Ihre UnterstĂŒtzung!

Sie möchten an der Befragung teilnehmen? Wenden Sie sich bitte an die TU Wien unter madeinaustria@tuwien.ac.at oder klicken Sie den unten angefĂŒhrten Link. Als Dankeschön bekommen alle Teilnehmer*innen eine kostenlose Eintrittskarte zum Forum "Made in Austria – Produktionsarbeit in Österreich" am 14. Oktober 2022 im Roof-Top Veranstaltungszentrum der TU Wien - TUtheSky. Im Rahmen dieses Events werden die Ergebnisse der Studie, sowie die aktuellen Entwicklungen aus den Bereichen Automatisierung, Digitalisierung und Arbeitswelt vorstellt. Es erwartet Sie ein Tag voller relevanter Informationen und persönlichem Austausch mit Industrie-ManagerInnen aus ganz Österreich ĂŒber den DĂ€chern Wiens.

Die Umfrage finden Sie unter folgendem Link: https://tuwien.limequery.org/351521?lang=de


Österreich gehört mit F&E-Ausgaben weiterhin zur Spitzengruppe der EU-Staaten

EURO Scheine und MĂŒnzen
©Marco Scisetti

Wissenschaftsausschuss debattiert mit Expert:innen und Minister:innen ĂŒber Forschungs- und Technologiebericht 2022

Österreich belegt mit den Ausgaben fĂŒr Forschung und Entwicklung (F&E) international einen Spitzenplatz und ist eines der fĂŒnf EU-LĂ€nder, welche die europĂ€ische Zielsetzung einer Forschungsquote von 3% des BIP erfĂŒllen. Der Forschungsoutput verortet Österreich in der Gruppe der "Strong Innovators". Das ist dem Forschungs- und Technologiebericht 2022 zu entnehmen, den Wissenschaftsminister Martin Polaschek, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und Wirtschaftsminister Martin Kocher gemeinsam vorgelegt haben. Die drei Ressortleiter:innen zeichnen auch fĂŒr die Strategie der Bundesregierung fĂŒr Forschung, Technologie und Innovation (FTI) verantwortlich. Der Bericht wurde vom Ausschuss fĂŒr Forschung, Innovation und Digitalisierung umfassend erörtert und einstimmig zur Kenntnis genommen.

Kritisch wird weiterhin der Abwanderung von technologischem Know-How gesehen, sodass patentierte Erfindungen nur im Ausland nicht aber in Österreich selbst genutzt werden. Neben dem Mangel an Frauen in den MINT FĂ€chern und in technischen Berufen wird auch auf die Wissenschaftsskepsis vor allem im Zuge der Covid-19 Pandemie referenziert.

Den gesamten Bericht zur Debatte finden Sie unter folgendem Link
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220704_OTS0147/oesterreich-gehoert-mit-fe-ausgaben-weiterhin-zur-spitzengruppe-der-eu-staaten


Erste Einblicke in den EU R&D Scoreboard-Bericht 2022 veröffentlicht

In 2021 stiegen die globalen R&D Investments wieder auf ein Level, wie vor der Covid-19 Krise. In den Bereiche Information und Kommunikationstechnologie (IKT), Gesundheit und in der Kraftfahrzeugindustrie stiegen die R&D Investitionen am meisten. Jedoch hinkt die EU weiter den großen Volkswirtschaften China und den USA hinterher. Der globale Wettbewerb in den SchlĂŒsselindustrien stellt die EU und speziell die verarbeitende Industrie in der EU vor neue Herausforderungen. Im Speziellen sind im Bereich des R&D Investments und Wettbewerbs die IKT, die Gesundheitsindustrie betroffen. 

Den gesamten Bericht zu „Preliminary insight to the 2022 EU Industrial R&D Investment Scoreboard” finden Sie anbei.

MARKET 4.0: Open Call 2 zur Weiterentwicklung der elektronischen Marktplattform

Das europĂ€ische Horizon2020-Forschungsprojekt MARKET 4.0 arbeitet seit 2019 an der Entwicklung einer elektronischen Marktplattform fĂŒr IndustriegĂŒter. Um die Plattform in Richtung auf die vielfĂ€ltigen BedĂŒrfnisse und AnwendungsfĂ€lle in der Industrie weiterzuentwickeln, fand im April 2021 zweiter Open Call statt. Weitere Informationen finden Sie auf der elektronischen Marktplattform!


FAQ zur steuerlichen F&E Förderung

In dieser Rubrik finden Sie die aktuelle BroschĂŒre „ZWÖLF Fragen und Antworten zur steuerlichen F&E-Förderung“ Ihres Fachverbandes. Wie Sie sicherlich bemerkt haben, ist in der steuerlichen Förderung in Österreich in den letzten Jahren kein Stein auf dem anderen geblieben. In kaum einem anderen Bereich hat es derart gravierende Änderungen gegeben.

Um Ihnen einen raschen Einstieg in diese nicht einfache Materie zu ermöglichen, bzw. Ihnen die Inanspruchnahme zu vereinfachen, haben der Fachverband der MASCHINEN & METALLWAREN Industrie und der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie gemeinsam mit DDr. Herwig W. Schneider diese kurze BroschĂŒre als Orientierungshilfe herausgegeben.

KMU-Begriff

Der Begriff des KMU (Kleine und mittlere Unternehmen, engl. SME) wurde bereits im Jahr 2003 von der EuropĂ€ischen Kommission neu gefasst. Diese Definition ist nun mit 1.1.2005 in Kraft getreten. Wesentliche Änderungen liegen darin, dass nun das KMU grundsĂ€tzlich maximal 250 Mitarbeiter, 50 Millionen EURO Umsatz bzw. 43 Millionen EURO Jahresbilanz haben darf und seine UnabhĂ€ngigkeit (z.B. dĂŒrfen keine 25 Prozent des Kapitals oder der Stimmrechte von einem anderen Unternehmen gehalten werden) klar definiert wurde. Wenn Sie sich nĂ€her informieren wollen, so finden Sie die Unterlagen zur neuen KMU-Definition hier.

Partnersuche

Das EUREKA Netzwerk bietet Ihnen die Möglichkeit, europĂ€ische Partner fĂŒr Ihre Projekte zu finden.

Weitere Informationen ĂŒber EUREKA erhalten Sie bei der FFG - Österreichische Forschungsförderungsges.m.b.H., Sensengasse 1, 1090 Wien, E-Mail eureka@ffg.at,
Telefon 05 7755-0, www.ffg.at/eureka.


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