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KV-AbschlĂŒsse

Protokollberichtigung - Akkordlöhne

Wir wurden von der Bundessparte Industrie darĂŒber informiert, dass es zu einem redaktionellen Fehler im Anhang II des Protokolls des KV Abschlusses der Arbeiter gekommen ist. Die betrieblichen AkkordrichtsĂ€tze werden um 3,55 % erhöht. Bei Arbeitnehmer/innen im Sinn des Abschnittes XIII (PrĂ€mienarbeit) ist der Grundlohn der Arbeitnehmerinnen um 3,55 % zu erhöhen.


Kollektivvertrag - Arbeiter 2020

Arbeiter an einer FrÀsmaschine

Kollektivvertrag - Angestellte 2020

FĂŒnf lachende, sitzende und stehende Personen vor zwei Laptops

Kollektivvertrag - Arbeiter 2019

Metall-FrÀsmaschine

Kollektivvertrag - Angestellte 2019

HĂ€ndedruck zweier GeschĂ€ftsleute im BĂŒro mit Netzwerkeffekt

Kollektivvertrag - Arbeiter 2018

Arbeiter mit Anweisungen stehend an einer CNC-Maschine

Kollektivvertrag - Angestellte 2018

Vier Personen sitzend und diskutierend am Tisch mit Laptop und Unterlagen

ErlĂ€uterungen | Neuregelung der ÜberstundenzuschlĂ€ge


ErlÀuterungen zum KV Abschluss 2018


Kollektivvertrag - Arbeiter 2017

Industriemechaniker im blauen Overall vor einer Maschine stehend

Kollektivvertrag - Angestellte 2017

Mann und Frau mit Kaffeetasse vor einem Computer sitzend

Kollektivvertrag - Arbeiter 2016

Ultraschall GerÀt und Mann im Anzug
Kollektivvertrag - Arbeiter

Kollektivvertrag - Angestellte 2016

Junger GeschĂ€ftsmann vor PC im BĂŒro
Kollektivvertrag - Angestellte

Kollektivvertrag - Arbeiter 2015

Kollektivvertrag - Arbeiter

Kollektivvertrag - Angestellte 2015

Kollektivvertrag - Angestellte

Kollektivvertrag 2014

Kollektivvertrag-Arbeiter

Kollektivvertrag 2014

Kollektivvertrag-Angestellte

Herbstlohnrunde 2013

FMMI: Kollektivvertrag nach fĂŒnfter Verhandlungsrunde fixiert

Maschinenbauer erzielen Durchbruch bei Arbeitszeitthema

Wien, 28. 10. 2013 – Die fĂŒnfte Runde der KV-Verhandlungen endete mit einem KV-Abschluss der Maschinen & Metallwaren Industrie. Das vereinbarte Paket besteht aus zwei wesentlichen Teilen: einer gestaffelten Anhebung der Löhne und GehĂ€lter von durchschnittlich 2,8 % und einem verbindlichen Fahrplan zur Detaillierung eines neuen, zeitgemĂ€ĂŸen Arbeitszeit-Modells fĂŒr die Branche. Diese eigenstĂ€ndige Branchenlösung bedeutet fĂŒr den FMMI einen Durchbruch bei der dringend nötigen Flexibilisierung der Arbeitszeit.

Nach fĂŒnf Verhandlungsrunden konnten sich die Sozialpartner auf ein KV-Paket fĂŒr die Branche der Maschinen & Metallwaren Industrie, gĂŒltig ab 1.11.2013, einigen:

1. Die KV- und Ist-Löhne bzw. -GehÀlter der Branche werden gestaffelt erhöht: Von 2,5 % in der höchsten Einstufungsgruppe K bis 3,2 % in der Gruppe A (bei den Mindestlöhnen bzw. -gehÀltern in der jeweils niedrigsten Einstufung). Durchschnittlich betrÀgt die Erhöhung damit 2,8 %. Die Erhöhung bei Zulagen und AufwandsentschÀdigungen betrÀgt 2,1 %, bei den LehrlingsentschÀdigungen 2,85 %.
2. Zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung (Stichwort „Zeitkonto“) wurde folgende Vereinbarung getroffen: Im neuen Kollektivvertrag ist ein verbindlicher Fahrplan fĂŒr die Formulierung eines neuen Arbeitszeit-Modells fixiert. Es werden umgehend, heuer noch beginnend, Verhandlungstermine fixiert, um bis lĂ€ngstens 30. Juni 2014 die Neugestaltung der kollektivvertraglichen Arbeitszeitverteilung unter neuen Rahmenbedingungen zu finalisieren. Das Modell soll einfach administrierbar sein und auf betriebliche Notwendigkeiten wie Konjunkturzyklen, kurzfristige Auftragsschwankungen und Kosten eingehen.
Der Fahrplan rÀumt ausreichend Zeit ein, um der KomplexitÀt des Themas gerecht zu werden, gewÀhrleistet aber gleichzeitig, dass das Arbeitszeitmodell noch vor den nÀchsten KV-Verhandlungen implementiert ist.

„Wir sind mit diesem Ergebnis zufrieden. Dieser Lohn- und Gehaltsabschluss ist gerade noch vertretbar. Beim Thema Arbeitszeit sind wir außerdem einen Riesenschritt weiter gekommen“, erklĂ€rt Christian Knill, Obmann des FMMI. Im Unterschied zu den unverbindlichen AbsichtserklĂ€rungen der letzten Jahre hat der FMMI heuer einen im KV festgehaltenen Fahrplan mit einem verbindlichen Stichtag vereinbart. „Damit können wir fĂŒr unsere Mitglieder innerhalb des nĂ€chsten halben Jahres eine allgemein akzeptierte Branchenlösung fĂŒr das immer brennendere Auslastungsthema erarbeiten und als FMMI eine jahrelang heftig diskutierte Standortfrage lösen“, so Knill abschließend.


Herbstlohnrunde 2012

Die vierte Runde der KV-Verhandlungen brachte eine Einigung ĂŒber einen eigenstĂ€ndigen KV-Abschluss der Maschinen- und Metallwarenindustrie. Der FMMI hat in diesem Jahr erstmals direkte KV-Verhandlungen gefĂŒhrt, um den besonderen Rahmenbedingungen der Branche, wie etwa ĂŒberdurchschnittlich hohe Lohntangenten, Rechnung zu tragen.

Das Ergebnis, gĂŒltig ab 1. 11. 2012, lautet: gestaffelte IST-Lohn- und -Gehaltserhöhungen von 3,0 bis maximal 3,3 %, differenziert nach BeschĂ€ftigungsgruppen. Die KV-Erhöhung betrĂ€gt 3,3 bis 3,4 %, Zulagen und AufwandentschĂ€digungen werden um 3,0 % erhöht, LehrlingsentschĂ€digungen um 3,4 %.

Die Verhandlungspartner sind darĂŒber hinaus ĂŒbereingekommen, Fragen wie die altersgerechte Arbeitszeitverteilung in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zu behandeln.

Das Verhandlungsteam des FMMI hatte den Gewerkschaften am Donnerstag Abend im Rahmen des BeschĂ€ftigungssicherungspakets ein mehrteiliges Angebot unterbreitet. Veit Schmid-Schmidsfelden, stellvertretender Verhandlungsleiter des FMMI-KV-Teams: „Wir sind den Gewerkschaften einen großen Schritt entgegengekommen.“ Trotz der schwierigen Wirtschaftslage und beunruhigenden Prognosen liegt dieser Abschluss deutlich ĂŒber der Inflationsrate. Zu einer weiteren Erörterung von wesentlichen Fragen wie der ertrags- bzw. lohntangentenabhĂ€ngigen Lohndifferenzierung und einer Erweiterung des Bandbreitenmodells war die Gewerkschaft nicht gesprĂ€chsbereit. „Im Interesse eines sozialpartnerschaftlichen und eigenstĂ€ndigen Abschlusses sind wir den Gewerkschaften heuer entgegengekommen. Da diese Fragen fĂŒr unsere Branche enorm wichtig sind, werden wir sie aber weiterhin forcieren“, kĂŒndigt Schmid-Schmidsfelden an.

Der FMMI beurteilt den Abschluss angesichts der Konjunkturaussichten als Ă€ußerst herausfordernd. „Vor dem Hintergrund der schwierigen Zeiten, die vor uns liegen, war es uns aber wichtig, den Betrieben und ihren Mitarbeitern mit einer raschen sozialpartnerschaftlichen Einigung Sicherheit zu geben“, so Schmid-Schmidsfelden abschließend.


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