Österreichs stärkste Branche - Daten & Fakten
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Aktuelle Eckdaten Metalltechnische Industrie
Jahreszahlen MTI 2025
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Geringes Wachstum, beunruhigender Beschäftigtenabbau.
Die Metalltechnische Industrie zahlt weit über dem Schnitt
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Die Metalltechnische Industrie gehört zu den bestzahlenden Branchen, das monatliche Durchschnittsgehalt beträgt 2026 5.604 Euro und der Durchschnittslohn 4.170 Euro. Die realen Löhne und Gehälter in der Branche liegen im Schnitt zwischen 19 % und 26 % über KV.
Wir sind eine Branche der Weltmarkführer
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Spitzenprodukte in Nischen: das ist der Grund für den Erfolg vieler österreichischer Unternehmen aus der metalltechnischen Industrie. 80 % der Unternehmen sind dabei KMUs, 85 % Familienbetriebe und regional stark verankert. Nur 7 unserer Mitglieder, also 0,6 %, sind börsennotiert.
Entsprechend heterogen ist auch ihre wirtschaftliche Entwicklung, dies gilt es in den KV-Verhandlungen zu berücksichtigen. Es sind nicht die erfolgreichsten Betriebe als Maßstab zu nehmen, sondern alle Betriebe der Branche mit ihren sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und Herausforderungen.
Die Metalltechnische Industrie sichert fast 290.000 Arbeitsplätze
Über viele Jahrzehnte hinweg hat die Metalltechnische Industrie Beschäftigung aufgebaut – Krisen hin oder her, die Tendenz zeigt bis jetzt immer nach oben. Jedes Beschäftigungsverhältnis sichert bei uns mehr als eine weitere Beschäftigung in der Gesamtwirtschaft. In Summe sichern wir so fast 290.000 Arbeitsplätze.
Die Metalltechnische Industrie hat den Wachstumspfad verlassen
Das reale (=preisbereinigte) Wachstum lag 2025 bei 2,7 % und wird heuer laut den aktuellen Einschätzungen der Unternehmen nicht steigen. Die Metalltechnische Industrie hat seit 2015 den Wachstumspfad verlassen. Wir sehen seither real kein Wachstum in der Branche. Zur gleichen Zeit begannen die Lohnstückkosten in Österreich stärker zu steigen als in der Eurozone.
Die Lohnstückkosten galoppieren davon
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Ziemlich genau seit der Finanzkrise hat sich eine Schere in der Lohnstückkostenentwicklung in Österreich gegenüber der Eurozone aufgetan. Die Lohnstückkosten sind in Österreich um ca. 25 % stärker gestiegen. Das lag unter Anderem an Lohnabschlüssen, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten oft höher waren als die Lohnsteigerungen im Ausland. Die Metalltechnische Industrie ist exportorientiert, acht von zehn Euro werden im Export erwirtschaftet. Die Unternehmen müssen sich im internationalen Wettbewerb bewähren und dabei spielen die Personalkosten, die bei der Produktion in Österreich anfallen, eine zentrale Rolle.
Die Tariflöhne steigen in Österreich in den letzten Jahren deutlich stärker
In Österreich werden Löhne und Gehälter üblicherweise mit der Inflation oder sogar darüber angehoben. Dieser unflexible Mechanismus hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Löhne in Österreich stärker gestiegen sind als in Deutschland und in der Eurozone. Das verursacht die immer noch hohe Inflation in Österreich und setzt einen Teufelskreis aus steigenden Preisen und Löhnen in Gang. Dieser kostet uns Wettbewerbsfähigkeit gegenüber unseren Mitbewerbern.
Mythos Reallohnverlust
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Die Beschäftigten der Metalltechnischen Industrie konnten in den vergangenen Jahren regelmäßig Reallohngewinne erzielen. Seit dem Jahr 2005 sind die realen Löhne (also Löhne und Gehälter nach Berücksichtigung der Inflation) in der Metalltechnischen Industrie um 26 % gestiegen. Die Produktivität steigt in den letzten Jahren nicht. Das heißt es gibt derzeit keine Produktivitätsgewinne, die verteilt werden können.
Die Arbeitskosten liegen weit über dem EU Schnitt
Seit 2009 sind die Arbeitskosten in der Industrie bei uns um über 72 % gestiegen. In der Eurozone waren das nur 50 %. Diese Differenz kann durch steigende Produktivität nicht mehr aufgefangen werden. Das ist auch der Hauptgrund für steigende Lohnstückkosten, und damit sinkende Wettbewerbsfähigkeit, in Österreich.
Weitere Facts & Figures rund um die Metalltechnische Industrie
Zahlen und Daten für die Metalltechnische Industrie









