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Jugendausbildungsgesetz

Jugendausbildungspflichtgesetz

An die allgemeine Schulpflicht wird k√ľnftig eine Ausbildungspflicht anschlie√üen, um Jugendliche √ľber die allgemeine Schulpflicht hinaus zu qualifizieren. Das Bundesgesetz, mit dem das Bundes-Verfassungsgesetz ge√§ndert wird, ein Bundesgesetz, mit dem die Verpflichtung zu Bildung oder Ausbildung f√ľr Jugendliche geregelt (Ausbildungspflichtgesetz ‚Äď APflG) wird sowie das Arbeitsmarktservicegesetz u.a. ge√§ndert wird (Jugendausbildungsgesetz), wurde am 30. Juli 2016 im Bundesgesetzblatt I Nr. 62/2016 ver√∂ffentlicht. Es gilt f√ľr Jugendliche, die fr√ľhestens mit Ende des Schuljahres 2016/2017 ihre allgemeine Schulpflicht erf√ľllt haben.

Besch√§ftigt ein Unternehmen Jugendliche, informiert der Hauptverband der Sozialversicherungstr√§ger das Sozialministeriumservice. Jenes pr√ľft, ob die Besch√§ftigung die Ausbildungspflicht verletzt. Jugendliche, die keine Schule besuchen, erf√ľllen die Ausbildungspflicht mit einem Arbeitsverh√§ltnis nur dann, wenn die im Rahmen dieses Arbeitsverh√§ltnisses ausge√ľbte Besch√§ftigung von einem aktuellen Perspektiven- oder Betreuungsplan umfasst ist.

Jugendliche, deren Besch√§ftigung die Ausbildungspflicht verletzt, haben das Recht, das Arbeitsverh√§ltnis vorzeitig ohne Einhaltung gesetzlicher oder kollektivvertraglicher K√ľndigungsfristen und -termine zu beenden. Die √ľbrigen Anspr√ľche aus dem Arbeitsvertrag bleiben unber√ľhrt.

Weitere Informationen unter:
www.help.gv.at/Portal.Node/hlpd/public/module?gentics.am=Content&p.contentid=10007.191302


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