Metalltechnische Industrie Logo

Umwelt

HĂ€nde mit Pflanze
© Shutterstock

Als Fachverband vertreten wir Ihre Interessen auch im Bereich Umwelt und Energie. Dabei ist es unser Grundsatz, dass eine zukunftsweisende Umweltpolitik und Energiepolitik nur auf einer funktionierenden Wirtschaft aufbauen kann. Die aktuellen Entwicklungen und Themenbereiche auf nationaler und europÀischer Ebene mit Auswirkungen auf unsere Branchen sind unter den Schwerpunkten Abfall, Chemie, Energie, Luft/Klima und Wasser zusammengefasst.


Aus Umweltschutz der Wirtschaft wurde ÖKO+!

Warum das neue Kleid? Wir wollen unsere Informationen zeitgemĂ€ĂŸ, daher noch kompakter, noch leserfreundlicher anbieten. 
Wir wollen Sie frĂŒhzeitig ĂŒber Entwicklungen jenseits des Tellerrands informieren und gute Beispiele vor den Vorhang holen. Es werden Wege aufgezeigt, wie sich unsere Wirtschaft in Richtung Ressourceneffizienz & Klimaschutz weiterentwickeln und die Synthese Wirtschaft & Umwelt aufgehen kann, wobei der Fokus immer auf dem Standort, die Unternehmen und ihre BeschĂ€ftigten bleibt. UnverĂ€ndert ist der inhaltliche Anspruch, Schrittmacher des Umweltschutzes zu sein.


AKTUELLES AUS DEM UMWELTRECHT (EU-Ebene)

Welche VorschlÀge der EK sind im 1. HJ 2021 zu erwarten?

1.  Roadmap & Green Claims & PEF/OEF

PEF Legislativvorschlag zur Belegung von Umweltaussagen („Green Claims“) kommt in Q2/2021.

Die WKÖ-Position bei Roadmap & Konsultation lautet „Falscher Zeitpunkt fĂŒr Verpflichtungen“.

Option 1 (weitere PEFs entwickeln, kein Rahmen) und 2 (legislativer Rahmen mit freiwilliger Beteiligungsmöglichkeit) werden als möglich und sinnvoll eingestuft. Gegen Option 3 (legislativer Rahmen) spricht nach Meinung der WKÖ, dass der PEF noch nicht fit genug als Instrument ist, zu hohe Kosten fĂŒr KMU bedeutet und daneben ist zu befĂŒrchten, dass ein weiteres Label ohne Wegfallen bestehender Label eingefĂŒhrt wird.

Unserer Meinung nach, ist der Fokus auf Green Claims nicht der Richtige. Wichtiger und richtiger erscheint der  Vergleich der Performance eines Produkts auf der Zeitachse. Als Kommunikations-instrument eher fĂŒr B2B verwendbar, fĂŒr B2C zu komplex.

Eine EU-Harmonisierung ist aber eine gute Entwicklung in richtige Richtung.

2.  Zero Pollution

Öffentliche Konsultation im Februar 2021 abgeschlossen, WKÖ hat sich positioniert.

Bisher gibt es eine Mitteilung ĂŒber den Null-Schadstoffaktionsplan fĂŒr Wasser, Luft und Boden – dieser ist in Q2/2021 zu erwarten.

Zero Pollution ist Teil des Green Deal, in diesem Paket sind Themen wie Luft, Wasser und Boden inkludiert. Der Expertenteil des Konsultationsfragebogens, mit Liste von zu regelnden Schadstoffen und Fragen zur Digitalisierung, ist sehr kurz. Die WKÖ beurteilt die Erreichung einer Nullbelastung bis 2050 als unrealistisch.

3. POPs
Die Aktualisierung der Konzentrationsgrenzwerte von persistenten organischen Schadstoffen wird in Q2/2021 erwartet.

Laufende Evaluierungen der europĂ€ischen Kommission: 
IED-Konsultation & EPER-Konsultation 22.12.-23.3.21


8. Umweltaktionsprogramm veröffentlicht

Wiesenlandschaft mit Fluss
© Shutterstock


Die EuropĂ€ische Kommission hat Mitte Oktober 2020 ihren Vorschlag fĂŒr ein neues (8.) Umweltaktionsprogramm bis 2030 vorgelegt (Annahme geplant fĂŒr 2021).




Der Vorschlag unterstĂŒtzt die Umwelt- und Klimaschutzziele des EuropĂ€ischen GrĂŒnen Deals. Der Vorschlag des 8. UAP fordert die aktive Beteiligung aller Interessengruppen auf allen Regierungsebenen, um sicherzustellen, dass die Klima- und Umweltgesetze der EU wirksam umgesetzt werden. Er bildet die Grundlage der EU fĂŒr die Verwirklichung der Agenda der Vereinten Nationen fĂŒr 2030 und ihrer Ziele fĂŒr nachhaltige Entwicklung (SDGs).

Aufbauend auf dem European Green Deal sind wieder die folgenden sechs vorrangigen Ziele enthalten: 

  • Erreichen des Ziels der Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 und der KlimaneutralitĂ€t bis 2050
  • Verbesserung der AnpassungsfĂ€higkeit, StĂ€rkung der WiderstandsfĂ€higkeit und Verringerung der AnfĂ€lligkeit gegenĂŒber dem Klimawandel
  • Fortschritte auf dem Weg zu einem regenerativen Wachstumsmodell, Entkopplung des Wirtschaftswachstums von Ressourcennutzung und Umweltzerstörung und Beschleunigung des Übergangs zu einer Kreislaufwirtschaft
  • Verfolgung des Ziels der Null-Verschmutzung, auch fĂŒr Luft, Wasser und Boden, und Schutz der Gesundheit und des Wohlbefindens der EuropĂ€er
  • Schutz, Erhaltung und Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und Verbesserung des natĂŒrlichen Kapitals (insbesondere Luft, Wasser, Boden und Wald-, SĂŒĂŸwasser-, Feuchtgebiets- und Meeresökosysteme)
  • Verringerung der mit Produktion und Verbrauch verbundenen Umwelt- und Klimabelastungen (insbesondere in den Bereichen Energie, industrielle Entwicklung, GebĂ€ude und Infrastruktur, MobilitĂ€t und ErnĂ€hrungssystem)

Der Vorschlag selbst ist HIER abrufbar. 


Umwelttechnik - Produktliste (Stand 2021)

Deckblatt Produktliste Umwelttechnik



Die Umwelttechnik ist ein zukunftstrĂ€chtiger Bereich innerhalb der Maschinen- und Metallwarenindustrie, der sich in den vergangenen Jahren durch kontinuierliches Wachstum ausgezeichnet hat. Vor allem bei den sogenannten „sauberen und erneuerbaren Energien“ nimmt die österreichische Umwelttechnikindustrie mittlerweile eine internationale Spitzenstellung ein. Die Leistungspalette ist umfassend und deckt alle großen Bereiche der Umwelttechnik von Abfall- und Bodenaufbereitung, ĂŒber Luftreinhaltung, Abwasser- und Wasseraufbereitung bis hin zu erneuerbaren Energietechnologien ab.



Auf den nachfolgenden Seiten möchten wir Ihnen daher einen Überblick ĂŒber die Vielfalt der innovativen Produkte und Dienstleistungen der österreichischen Umwelttechnikindustrie geben.

Industriewiki

IndustrieWiki bietet einen kompakten Überblick ĂŒber wichtige Themenbereiche der Industrie. Neben einem onlinebasierten Lexikon der wichtigsten umwelt- und raumordnungsrechtlichen Einflussfaktoren steht eine grafischen Navigation zur VerfĂŒgung.

http://www.industriewiki.at

Die Seite zeigt die wichtigsten umwelt- und raumordnungsrechtlichen Einflussfaktoren (wie z B EU- und nationale Gesetzgebung) auf Industriestandorte in Österreich in Form eines Wiki-Lexikons. Kurze und einfache Texte beschreiben die einzelnen Rechtsvorschriften, PlĂ€ne oder Programme und verweisen auf weiterfĂŒhrende Websites. Eine Besonderheit stellt die Kategorie Karten dar, ĂŒber die Sie Zugriff auf nĂŒtzliche Web-GIS Anwendungen (z.B. FlĂ€chenwidmungsplĂ€ne, Naturschutzgebiete, LuftgĂŒtemesswerte, 
 - großteils parzellenscharf) haben. Mit der Grafischen Navigation steht die Visualisierung von wichtigen Wiki-Artikeln zur VerfĂŒgung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Startseite.


Umweltschutz der Wirtschaft

Umweltschutz der Wirtschaft ist eine 5 mal jĂ€hrlich (4 Ausgaben + Spezialausgabe) erscheinende Zeitung zu allen Umweltthemen und ist ein unverzichtbares Informationstool fĂŒr Wirtschaft, Industrie und öffentlichen Bereich.
Neben einem Monitoring aller österreichischen Vorhaben erhalten Sie Infomationen zu MĂ€rkten, Trends, Rechtssprechung und Analysen sowie Berichte ĂŒber Umweltpreise, Fallbeispiele und einen Unternehmerkalender sowie (mit Ausnahme der Sommer-Spezial-Ausgabe) 16 Seiten VIP-Infos zur EU-Umweltpolitik.

Die aktuelle Sommer-Spezial-Ausgabe hat dem Themenschwerpunkt Energieschub fĂŒr Europa

Umweltschutz der Wirtschaft ist als Print-Abo im Webshop der WKÖ erhĂ€ltlich. Weitere Informationen finden Sie hier


XS SM MD LG XL